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Gas- /Signalwaffen und Schreckschusswaffen

Gas- /Signalwaffen und Schreckschusswaffen

2.   Umgang mit Gas- /Signalwaffen und Schreckschusswaffen:

2.1.   Erwerb und Besitz von Gas- und Signalwaffen
Der Erwerb und Besitz von Gas- und Signalwaffen, die der zugelassenen Bauart nach
Beschussgesetz entsprechen und ein PTB-Zulassungszeichen tragen, ist erlaubnisfrei ab 18 Jahren.

2.2.   Führen von Gas- und Signalwaffen
Wer die tatsachliche Gewalt über Gas- und Signalwaffen außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäfträume oder des eigenen befriedeten Besitztums ausüben will (führen), bedarf behördlichen Erlaubnis (kleiner Waffenschein) (‘ 10 Abs. 4 Satz 4 i.V.m. Anlage 2 Abschnitt Unterabschnitt 3 Nr. 2 und 2.1 WaffG-neu).
Das Führen von Gas- und Signalwaffen ohne kleinen Waffenschein ist strafbar.
Wer mit Gas- und Signalwaffen nur in seiner eigenen Wohnung, Geschäfträumen oder des eigenen befriedeten Besitztums umgehen will, braucht keine Erlaubnis. Gem. § 12 Abs. 3 Nr. 2 WaffG bedarf es ebenfalls keiner Erlaubnis zum Führen, wenn die Waffe nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit von einem Ort zu einem anderen Ort befördert wird, sofern Transport der Waffe zu einem vom jeweiligen Bedürfnis umfassten Zweck oder im Zusammenhang damit erfolgt (z.B. Transport zum Büchsenmacher).

2.3.   Schießen mit Gas- und Signalwaffen
Jedes Schießen außerhalb von Schießständen ist erlaubnispflichtig.
Das Schießen außerhalb von Schießstätten ist ohne Schießerlaubnis nur zulässig (§ 12 Abs. 4 WaffG):
1. durch den Inhaber des Hausrechts oder mit dessen Zustimmung im befriedeten Besitztum
a) mit Schusswaffen, deren Geschossen eine Bewegungsenergie von nicht mehr als 7,5 Joule(J) erteilt wird oder deren Bauart nach § 7 des Beschussgesetzes zugelassen ist, sofern die Geschosse das Besitztum nicht verlassen können,
b) mit Schusswaffen, aus denen nur Kartuschenmunition verschossen werden kann,
2. mit Schusswaffen, aus denen nur Kartuschenmunition verschossen werden kann,
a) durch Mitwirkende an Theateraufführungen und diesen gleich zu achtenden Vorführungen,
b) zur Abgabe von Startzeichen im Auftrag der Veranstalter,
c) zum Vertreiben von Vögeln in landwirtschaftlichen Betrieben,
3. mit Signalwaffen
a) bei Not- und Rettungsübungen oder
b) zur Abgabe von Start- oder Beendigungszeichen im Auftrag der Veranstalter bei Sportveranstaltungen, wenn optische oder akustische Signalgebung erforderlich ist.

Erklärung zu waffenrechtlichen Bezeichnungen:

Führen einer freien Waffe
Darunter versteht man das griffbereite Tragen einer Waffe am Körper. Dies ist bei einigen Waffentypen verboten oder mit Auflagen belegt.

Transportieren einer freien Waffe
Darunter versteht man den Transport einer Waffe im verschlossenen Behältnis. Dies ist generell erlaubt, wenn die Altersbeschränkungen eingehalten werden.

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